Untersuchung regionaler Netzwerkstrukturen zur Arbeitsmarktförderung für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen
VON: BEATE SEUSING
Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr untersucht das ies regionale Netzwerkstrukturen zur Arbeitsmarktförderung für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen.
Rund 1,2 Mio. Menschen, oder 16 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung, haben einen Migrationshintergrund. Auch in Niedersachsen sind Migrantinnen und Migranten bisher unzureichend in den Arbeitsmarkt integriert. Angesichts des demografischen Wandels und einem Fachkräftemangel, der in einzelnen Bereichen und Regionen bereits jetzt Auswirkungen zeigt, gilt es, bestehende Hemmnisse bei der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten abzubauen. Ein Ansatzpunkt hierfür sind koordinierte Aktivitäten im Rahmen von Netzwerken.
Im Rahmen der "Qualifizierungsoffensive Niedersachsen" hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr das ies beauftragt, regionale Kooperationsstrukturen zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von Personen mit Migrationshintergrund zu erheben und zu dokumentieren. Die Studie soll einen Überblick über vorhandene regionale Netzwerke geben und herausarbeiten, wo und weshalb erfolgreiche Arbeitsmarktförderung stattfindet. Im Anschluss an die Ergebnisse der Netzwerkerhebung werden Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Übertragung entsprechender Netzwerkkonzeptionen auf andere Regionen erarbeitet.
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